Was ich mache
Meine Texte bewegen sich zwischen Fiktion und Dokumentation. Mithilfe der Erinnerungen anderer Menschen versetze ich mich in Situationen, Gefühle oder Beweggründe, die ich nicht selbst erlebt habe. Dafür höre ich zu, erzähle die Erinnerungen nach, ergänze sie, wandle sie ab oder verbinde sie miteinander. Mit den so entstehenden Kurzgeschichten und Romanen schaffe ich eine Möglichkeit, die Lebenswelten anderer Menschen nachzuempfinden.
Dafür suche ich Menschen, die mir zu verschiedenen Themen aus ihren Erinnerungen erzählen. Wie das abläuft, habe ich hier beschrieben. Einen Beispieltext gibt es hier.
Kurz zu mir
Mein erster richtiger Text war ein Theaterstück im Jugendclub des Hans-Otto Theaters Potsdam. 2014 nahm ich dann an der von Anne Habermehl geleiteten Schreibklasse am Schauspielhaus Wien teil. 2015 wurde ich Dramaturgieassistent bei Remsi Al Khalisi am ETA Hoffmann Theater Bamberg. 2017 folgte der Master am Literaturinstitut Hildesheim. Dort habe ich den Großteil der Leute kennengelernt, mit denen ich bis heute Texte bespreche und lektoriere.
Nach dem Studium habe ich lange an einem dokumentarliterarischen Transkriptionsformat für mündlich erzählte Erinnerungen gearbeitet. Dieses Format hat den Grundstein für meine heutige Arbeit gelegt.
2025 war ich Teil des Campus Kultur der Burg Beeskow und habe im Rahmen eines dreiwöchigen Aufenthalts in Lindenberg Menschen zugehört und ihre Erinnerungen literarisch nacherzählt.